Indikationen für vollkeramische Restauration auf Zirkonoxidbasis

Zirkonoxid ein neuer prothetischer WerkstoffMit Yttriumoxid stabilisiertes Zirkonoxid bietet neben seiner extrem hohen Festigkeit auch den Vorteil, dass es sich um einen weißsen, lichtdurchlässigen Werkstoff handelt. Darüber hinaus machen es seine hervorragende Biokompatibilität und seine geringe Wärmeleitfähigkeit zu einem idealen Werkstoff für fest sitzende prothetische Restaurationen.
Indikationen

Volkeramische Restaurationen auf der Basis von Yttriumoxid-stabilisiertem Zirkonoxid, die mit dem Cercon -System gefertigt werden , sind bislang für die folgenden Indikationen freigegeben:

  • Einzelkronen
  • 3-gliedrige Brücken
  • 4-gliedrige Brücken
  • 5-gliedrige Brücken
  • 6-gliedrige Brücken
  • Brücken mit max. 48 mm anatomischer Länge im Front- und Seitenzahnbereich.

Diese Indikationen sind durch die Ergebnisse lafender klinischer Untersuchungen abgesichert.

Bei entsprechender systemadäquater Präparation
ist auch die Herstellung von Teilkronen möglich.

Gerüstexposition vermeidenCercon-Restaurationen sind als vollverblendete Kronen und Brücken auszuführen. Eine Gerüstexposition ist aufgrund einer erschwerten intraoralen Politur des Zirkonoxids und seiner höheren Abrasivität im Vergleich zu konventionellen Dentalkeramiken zu vermeiden.
Klinische Vorteile

Aufgrund der hohen Festigkeit des Gerüstwerkstoffes können Cercon-Restaurationen sowohl nach der Gerüstherstellung /gesintert/ als auch nach der Verblendung einprobiert werden. Das klinische Vorgehen vereinfacht sich dadurch gegenüber adhäsiv befestigten vollkeramischen Restaurationen und bietet die folgenden Vorteile:

  • Einprobe mit Uberprüfung der Okklusion
  • provisorische Zementierung
  • konventionelle Zementierung
Gerüstdesign - entscheidend für den klinischen ErfolgEntscheidend für den klinischen Erfolg ist die Beachtung der folgenden Parameter beim Gerüstdesign Die minimale okklusale und axiale Gerüstwandstärke darf 0,4 mm nicht unterschreiten. Die Konnektorenflächen bei Brückengerüsten müssen eine minimale Querschnittsfläche von 9 mm2 aufweisen.
Noch nicht empfehlenswert

Die Herstellung von Adhäsiv- und Extensionsbrücken ist mit dem Cercon-System technisch zwar möglich, aber noch nicht ausreichend klinisch erprobt. Aufgrund der noch laufenden klinischen Untersuchungen ist die Anfertigung von Adhäsivbrücken /Marylandbrücken/ und Externsionsbrücken daher noch nicht freigegeben.

Uber die klinische Erfolgssicherheit von geteilten Cercon-Brückenkonstruktionen liegen bislag noch keine ausreichenden Daten für eine routinemäßige Anwendung for.


Kontraindikationen
  • Inlays
  • Wurzelstifte